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Thema: Stammtisch NordlichtVILLEr I |
Gegrillter Kater, ist das nicht chinesische Küche?
Tschüß
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Moin moin,
nein, nein, Axel, da würden sich die meisten Chinesen doch sehr zur Wehr setzen. In Hongkong und nur einigen wenigen Gegenden auf dem Festland gelten Hund und Katze als Delikatesse. Aber da kochten ja auch jahrelang die Engländer. Da waren vermutlich Hund und Katze das geringere Übel.
In Peking haben Susanne und ich auf einem Markt Köstlichkeiten wie gegrillte Skorpione oder gegrillten Schafspenis gesehen. Wir konnten uns dann aber doch nicht überwinden, davon zu probieren. Von solchen Extremen mal abgesehen, ist die chinesische Küche ganz hervorragend. Wir haben während unserer Reise immer großen Wert drauf gelegt, typische Spezialitäten der Regionen zu essen und haben auf "eingeeuropäischte" Touristenküche verzichtet. Wir wurden nicht einmal enttäuscht.
Viele Grüße
Walter
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Hallo,
gegrillte Katze !!!
Lasst doch die Schmusetiere.
Sie sind ja so niedlich und überhaupt nicht zu erziehen.
Wie heisst das so schön, wenn ich die Katze rufe, dann kommt sie oder sie kommt nicht.
Meistens gucken sie einen an und eghen in die andere Richtung.
Unsere Besuchskatze ist auch wieder mit meinem Vater auf der Insel.
Nun musste ja auch noch Schnee kommen.
Konnte ich doch endlich meinen neuen Schneeräumer ausprobieren.
V 2 mit 16 PS und Heckantrieb.
Bürste und Streuer hinten dran.
Beleuchtung und Rundumleuchte . Letztere macht eine nervös. Blinkt im Augenwinkel.
Hat seine Bewährungsprobe bestanden.
Nur der Streuer ist ein lästiges Anhängsel.
Kommst damiot kaum um die Ecken.
Also Schiebkarre , Eimer und kleine Schaufel.
So nun liebe Grüsse
Volker
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Hallo Volker,
da kannst du uns doch alle beräumen mit so einem feinen Teil.
der muß richtig warm werden sonst geht das Teil kaputt.
Hab auch einen Besen von Honda, wenn er in Gang ist gehts aber manchmal bin ich schon warm bevor das Ding läuft.
Wird auch höchstens 3x im Jahr benutzt.
Ich sage dir bescheid wenn ich genug zu liegen hab.
Klaus
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Moin moin,
ooohhh Volker, du hast es gut. Können wir nicht für ein paar Tage den Job tauschen? So ein Fahrzeug wollte ich schon immer mal fahren.
Und um noch einmal auf unsere Miezekater zurück zu kommen. Nein, ich werde unsere beiden ganz bestimt nicht grillen. Wir werden weiterhin Wache schieben, sobald essbares auf dem Tisch steht. Wir werden weiterhin unsere Socken und Mützen suchen. Denn wenn sie am Abend auf dem Schoß sitzen und schnurren wie ein Diesel, dann ist die Welt wieder in Ordnung.
Viele Grüße
Walter
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WALTER --- dann bin ich beruhigt. Das Schnurren war auch bei uns dann immer der alles verzeihende Ausgleich.
Denn auch unsere waren nicht immer die Bravsten. Besonders wenn meine Frau mal wieder vergessen hatte, das Wollkneuel im Strickkorb zu sichern. Oder als wir mal blitzschnell statt des schwarzen, einen weißen Kater hatten, weil leider die Tüte Mehl noch offen auf dem Küchentresen stand und eine von den Katzen wohl meinte, ein bißchen Spaß muß sein, als wahrscheinlich der Schwarze grad hochguckte und fragte: "Was machst du da?" --- Ja, ja, da machste was mit. Wir haben Tränen gelacht.
Gruß Burkhard
Wenn Du etwas für Dich tun willst,
dann tu was für Andere !!!
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Habt Ihr schon mal einen Baum geküsst!!!!!!!!!!!!!!!!
Moin ihr Lichter des Nordens,
ja, ja, an meinem Geburtstag früh aufgestanden, Schnee geschippt,
anschließend Laufklamotten übergezogen und ab ging es ins Gelände, mit dem
Riesenschnauzer Jupp. Meine Lauf und Gehstrecke ca. 7000m
Nach gut der Hälfte der Strecke habe ich meine Juppi an die Leine genommen, da uns jede
menge Kaninchen begleiteten und in der Ferne Rehe liefen. Hm, ich trabte an und der schwarze Kerl am Ende der Leine sprang mir vor die Füße, ein Stolpern war unausweichlich. Ich wollte mich an einem Baum abstützen, schaffte es nicht wirklich und knallte mit der rechte Stirnseite an so einem krumm gewachsenen Baum. Ich hatte das Gefühl ich küsse den Baum.
Die Quintessens , rechte Stirnseite, Beule mit Abschürfungen. Sieht witzig aus.
Mit Freunden bin ich abends zum Essen verabredet, holte meine Partnerin ab, die entsetzt zu mir sagte, so kannst Du aber nicht zum Treffen fahren. Also, wurde ich erst mal Landfein
gemacht und die Stirn abgepudert. Nee, nee, nee, ich kam mir wirklich bescheuert vor, hatte das ungute Gefühl, das ´´Jeder´´ meinen demolierten Schädel anstarrte.
Aber liebe Freunde, beim nächsten Widersehen so hoffe ich, ist nichts mehr zu sehen.
Mit grinsenden Gesicht wegen meiner Dusseligkeit,
grüßt Euch Dieter, der mit dem Juppi.
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Das habe ich schon öfters mal gelesen, dass sich die Bäume einfach in den Weg gestellt haben. Als wir noch mit Hund unterwegs waren ist mir etwas ähnliches beim Joggen passiert. Man ist aber auch zu blöd, statt den Hund loszulassen und sich abzustützen habe ich mich an die Leine geklammert. Als ob die einen auffängt. Das Kötervieh war aber ganz begeistertund hat mir erstmal das vom Baum verbeulte Gesicht abgeleckt.
Tschüß
Axel
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Also Dieter,
du machst ja Sachen, so eine Ausrede bei häuslicher Gewalt habe ich noch nie gehört.
Da du am Samstag doch ein Fischbrötchen ausgeben wolltest, ist es vielleicht sinnvoll eine Momentaufnahme zu veröffentlichen weil ich normaler Weise nichts von Fremden nehme.
also nee, vom Baum überfallen, erschreck uns nicht
aber gute Besserung .......... Klaus
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Muss jetzt mal Pause machen. Habe vor 2 Stunden meine Küche total eingesaut und bin jetzt mit „Klar Kombüse“ fertig geworden. Grund: Vogelfutterproduktion mit Pflanzenfett und Sämereien.
Nachdem ich durch intensivste Beobachtungen meiner Terrassen- Vogel-Fauna festgestellt habe, das die Akzeptanz meines 5-Feder-Fly-Inn in dieser Frostperiode drastisch rückläufig war ( bei Plusgraden 185 Anflüge in 30 Minuten ), hatte ich zuerst einen von diesen Stubentiger mit Freigang in Verdacht. Habe ihn beim markieren beobachtet. Ich dachte, der bricht sich das Rückgrat, so hat sich Meister Mikesch lustvoll verbogen um seine Visitenkarte an einem Pflanzstein zu hinterlassen. Aber Vögel können eigentlich nicht schnuppern, sonst würden sie auch nicht in ihr eigenes Futter kac…..
Auch die kleine Feldmaus, die sich ab und an einen Snack holt, kann eigentlich nicht der Grund dafür sein, das kaum noch Betrieb ist. Oder hat es die Schwächsten dahingerafft?
Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Nahrungszusammensetzung der Grund dafür sein muss. Also Speisekarte geändert.
Pflanzenfett in Konservendose im Wasserbad verflüssigen wollen – geht gar nicht. Dose hat Schlagseite gekriegt und ist in der Spüle gekentert. Also Topf auf Herd und Vollgas. Gas weggenommen, als der erste „Plopp“ zu hören und die Auswirkungen zu sehen und zu riechen waren. Hauptsache flüssig. Kleine Fruchtzwergebecher ( extra dafür gekauft und ausgelöffelt-obwohl ich das Zeug gar nicht mag ) mit Sämereien und sonstigem Schmackofatz gefüllt – Flüssigkeit drüber und Spülablage versaut. Die Fruchtzwergbehältnisse verflüssigten sich samt Inhalt - war wohl noch zu heiß.
Hatte noch kleine Pflanztöpfchen gefunden – biologisch abbaubar. Loch rein, Bändchen mit Zahnstocher fixiert und durch das Löchlein gezogen, Öse gebunden und neue Mischung angesetzt. Die suppte nun aber durch das Löchlein auf die Küchenarbeitsplatte. Loch verstopft mit dickerem Knoten – jetzt stehen 10 selbstgegossene Kaloriengeschosse zum abkühlen auf Teresa.
Wenn ich wieder zu Kräften gekommen bin, werde ich sie einsehbar aufhängen….und wehe, die verrotten jungfräulich im Wind….
Ich beobachte weiter.
Eddie, VB des territorialen, gefiederten Flugbetriebes.
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Dieter, Ratschlag aus dem Beautycase:
Narben sind das Make-up des Mannes.
Guten Heilungsverlauf wünscht Eddie.
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Juppi: Habt Ihr schon mal einen Baum geküsst!!!!!!!!!!!!!!!!
Bäume halten das aus
Zu Dieters Misere kann ich nur sagen, gegen einen Baum bin ich noch nie gelaufen, wahrscheinlich in Ermangelung eines Hundes. Doch auch ohne solch eines tierischen Gefährten war ich schon oft auf Grund meiner Körpergröße Opfer von zu tief hängenden Schildern oder Geschäftsmarkisen. Das wiederum geschah vorzugsweise im Ausland, weil zu tief hängende Schilder oder Markisen wegen des deutschen, behördlich ausgegebenen Ordnungsprinzips in heimischen Gefilden so gut wie nie vorkommen. Andererseits sind mir im eigenen Lande schon des öfteren Laternenpfähle zum Verhängnis geworden. Glücklicherweise hat dieses Manko jedoch nie zu ernsthaften Verletzungen geführt. Auch sogenante Abgrenzungspoller oder -pfähle haben schon, insbesondere im Schrittbereich, unangenehme, kurzfristige Handicaps hinterlassen. Aber im Großen und Ganzen bin ich von außergewöhnlichen Gegenstandsattacken verschont geblieben, wobei ich eine außergewöhnliche Gegenstandsattacke hier zur allgemeinen Erheiterung gerne wiedergeben will: Während meiner Freisprechungsfeier (nach meiner Lehre als Schriftsetzer), ausgerichtet von der Lehrfirma und im Rahmen eines Betriebsausfluges in einem ländlich gelegenen, bäuerlichen Gasthof am Köterberg, 1965 durchgeführt, trieb mich zu vorgerückter Stunde ein außerordentliches Bedürfnis, im schon erheblich alkoholisiertem Zustande, ob total überfüllter Toiletten, nach draußen. Mich in einen unsichtbaren Bereich (dunkel war`s) um die Hausecke manövrierend und das Ganze auch noch in höchster Eile, erblickte ich situationsbedingt einen Ackerwagen, hinter dem ich verborgenerweise Zuflucht nehmen wollte. Eiligen Laufes registrierte ich allerdings nicht die Deichsel des Ackerwagens, die auch prompt meinen Lauf in der Weise abrupt unterbrach, das ich in hohem Bogen auch noch in dem dahinter befindlichen Misthaufen landete. Damit war der fortgeschrittene und derzeit immer noch zeitlich völlig unbegrenzte Abend fast gelaufen, wenn, ja wenn, der Chef vons Janze nicht einen Sohn in meinem Alter und auch noch von etwa gleicher Statur, mir nicht, nach einer gründlichen Dusche, mit Klamotten ausgeholfen hätte, die ich ihm die Woche drauf per Paket zurückschickte. Den unangenehmen Erklärungspart gegenüber dem Kollegium und die damit verbundene, feuchtfröhliche Anreicherung des Abends, könnt Ihr Euch leicht selbst ausmahlen.
Ich hoffe, Euch nett unterhalten zu haben. Hab noch Verschiedenes auf Lager. Vielleicht ist das ja auch die Art, womit wir uns hier gegenseitig, ob der motorradschwachen Zeit, ein wenig unterhalten können. Schön wär`s.
Gruß Burkhard
Wenn Du etwas für Dich tun willst,
dann tu was für Andere !!!
Zuletzt bearbeitet: 15.01.13 17:06 von burkhard_CE
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Moin moin!
Als der letzte unserer bellenden Vierbeiner sich vor zwanzig Jahren in den Hundehimmel verabschiedete, Susanne und ich uns mangels Zeit (Kind, neue Jobs) nicht wieder einen Freund der bellenden Zunft ins Haus holen wollten, entstand so langsam der Gedanke an Freunde der kratzenden Zunft. Die sind ja auch viel Pflegeleichter und erfordern nicht so viel Aufmerksamkeit. Töchterchen, damals so drei oder vier, quengelte auch noch herum, "Nane will Tiieer". Wir, keine Ahnung von der kratzenden Zunft, erst einmal entsprechende Literatur besorgt. Im Haus sollten sie bleiben. In den Elbdünen richten Hunde, Katzen, Reiter, Jäger und Enduro Fahrer genug Schäden an. Daran wollten wir uns nicht auch noch beteiligen. Außerdem verschwinden hier reihenweise Katzen, dank östlicher Nähe und offener Grenzen. Dort sind Katzenfelle sehr beliebt. Nein, unsere Katzen sollten solchen Individuen nicht in die Hände fallen und als Rheumadecke enden. Wie gesagt, sie sollen im Haus bleiben. Lesen macht ja bekanntlich klug und so stießen wir schnell auf britische Kurzhaarkatzen, früher einmal Kartäuser. Ruhig sind sie, nervenstark, für kleine Kinder gut geeignet, ebenso gut als Hauskatze. Das war es, was wir suchten. Und das war es, was wir uns als kleines Fellbündel ins Haus holten.
Vorteil: Man muss nicht zu den unmöglichsten Zeiten, bei jedem Schietwetter durch den Wald rennen und man kann auch, dank verhedderter Leine keine Bäume umlaufen um anschließend auszusehen wie Nosferatus Zwillingsbruder. Nein Katzen sind da Pflegeleichter. Und Katzen gehören auch nicht ins eheliche Schlafgemach. Das habe ich erst einmal meinen beiden Damen eingeschärft, bevor dieses kleine Fellbündel unser Haus in Besitz nahm.
Aber was macht man, wenn die zwei Damen des Hauses über einen Schlaf verfügen, der sie nicht einmal den Start von Gemini 5 unmittelbar neben dem Bett wach werden lässt und der Ernährer die Landung einer Daunenfeder auf dem Flokati neben dem Bett als Bombenanschlag empfindet und ein kleines Fellbündel heulend und jammernd auf der Treppe sitzt? Man wankt schlaftrunken die Treppe hinunter um sich dem jammernden Elend zu widmen. Man ist ja schließlich kein Unmensch. Hätte der Ernährer nur das Licht eingeschaltet, denn das würde die schlafenden Damen sicherlich nicht wecken. Aber aus angeborener Rücksicht lässt man das Licht aus, tritt dem auf der Treppe verweilenden Fellbündel auf die Pfote, welches sofort in ein kreischendes und an rangierende Eisenbahnwaggons erinnerndes Stakkato ausbricht und den Ernährer zu einem Sprung verleitet, der ihn am unteren Ende der Treppe krachend zwischen Ali, Vera und Rosi landen lässt. Zwei Aloe Vera und ein Rosmarin. Ja bei uns haben auch Pflanzen ihre Namen. Auf dem Bauch unter der Treppe durchrobbend, die Schmerzen und Schrammen des Sturzes mannhaft ignorierend, habe ich dann den Miniaturtiger eingefangen und mit zärtlichen Worten und Liebkosungen überschüttet. Ihn dann in sein Körbchen gelegt, eine gute Nacht gewünscht und wieder ins obere Geschoß gestiegen, wo der Kater bereits auf mich wartete. Also den Kater wieder die Treppen hinunter getragen und in sein Körbchen gelegt. Oben angekommen wurde ich schon voller Freude erwartet. Welch lustiges Spiel. Ein nachtaktives Herrchen. Was soll man da machen? Seitdem schläft nun schon die zweite Generation an Katern und Katzen dort, wo Kater und Katzen nicht schlafen dürfen, wecken jeden Morgen pünktlich um 05.15 h und fordern ihr Futter. Täglich sortieren wir unzählige Bücher in die Regale und verbringen unsere Freizeit mit dem Suchen von Socken und Mützen. Aber Pflegeleicht sind sie.
Viele Grüße
Walter
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WALTER --- Du bist überhaupt nicht flexibel. Ein wahrer Tierfreund wie Du baut sein Zelt neben dem Katzen-Schlafkorb auf und begibt sich auf diese Art und Weise auf Liegematte im Schlafsack solidarisch zur Nachtruhe.
Aber ich weiß, warum Du das nicht machst: Du bist eben kein Gestensammler. Weißt noch?
Walter_Gee:
Jetzt hängt Bertl am Ladegerät, die beste Ehefrau von allen hat mir gerade einen Vogel gezeigt und ........
Gruß Burkhard
Wenn Du etwas für Dich tun willst,
dann tu was für Andere !!!
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