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Thema: Stammtisch NordlichtVILLEr I |
Nochmal moin,
sind schon wieder zurück. Die Himmelsscheibe ist erkältet. Der Vortragende natürlich. Wird verschoben.
Montand, van Eyck, ja so langsam kommt die Erinnerung zurück. Da habe ich wohl was durcheinander gebracht.
Burkhard, auch ich fand (finde) Lino Ventura absolute Spitze und sehe seine Film immer noch gerne. Ähnlich kantig und manchmal recht ruppig ist auch Jean Reno. Die purpurnen Flüsse habe ich sicher schon drei- oder viermal gesehen. Ein toller Schauspieler.
Viele Grüße
Walter
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Hallo,
heute morgen schon wieder den V 2 Vierrad um die Schule getrieben.
Schön die Wege gefegt.
Vollgas mit angelegten Ohren um die Ecken.
Nun taut alles langsam vor sich hin.
Plusgrade in Bremen.
Nun ist aber auch genug mit dem Winter.
Der 2 te März rückt näher .
Muss mich mal intensiv mit unseren beiden Maschinen befassen.
Batterien ausbauen und laden.
Lappen nehmen und entstauben.
So nun noch ein bisschen arbeiten und dann das Wochenende einläuten.
Kleinliebenkellein ist bei uns.
Also ist die Nacht wohl um 0600 Uhr zu Ende.
Schauen wir mal.
So nun allen noch einen schönen Tag
Bis bald
Volker
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Moin moin,
wünsche euch ein schönes Wochenende.
Aus gegebenem Anlass habe ich ein paar Bilder aus Rom hochgeladen. Auch schon wieder fünf Jahre her.
Viele Grüße
Walter
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Moin, moin,
hatte gestern und heute Gedenktag
Als gebürtiger Dresdner (4 Wochen nach den alles vernichtenden Bombenangriffen gezeugt) mußte
ich mir gestern und heute mal wieder die Dokumentationen ansehen.
Morgen muß ich noch mal versuchen, so einige Dinge meiner Mutter (93jährig im Altersheim) aus dieser
Zeit zu entlocken. Gibt so gewisse Lücken (hoffentlich nicht in ihrem Gedächtnis), die ich Familienhistorisch
gern noch auffüllen würde, bevor es zu spät ist. Habe schon die Gelegenheit bei meinem Vater verpaßt,
noch reichlich Informationen aus dieser Zeit zu erhalten. Komischerweise entsteht erst jetzt in meinem Alter
ein stark gesteigertes Bedürfnis, möglichst viel aus jener Vergangenheit zu erfahren. Werde auch im August
wieder zum Altstadtfest nach Dresden fahren und auch mein Kindheitsviertel besuchen. Ich glaube, ab einem
bestimmten Alterszeitpunkt wird man sentimental.
So gesehen, war der Tag gestern und heute mit einem Kloß im Hals belastet.
Guts Nächtle jetzt.
Gruß Burkhard
Wenn Du etwas für Dich tun willst,
dann tu was für Andere !!!
Zuletzt bearbeitet: 15.02.13 22:41 von burkhard_CE
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Hallo Bubu,
Du gebürtiger Sachse? Also ein Ossi, wann habt ihr "rübergemacht" , wurde man erst mit der DDR zum "Ossi" und warum bleibt man es. Du siehst ja, Ossi`s können nicht mal "Flughafen"
Wenn man so ein Inferno mitgemacht hat und dennoch an die Zukunft glaubt, stell dir mal vor, sie hätten resigniert, tja Bubu, denn stündest du heute doof da. Hoffentlich lassen sich deine Lücken noch schließen, Klaus
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Moin moin,
ich glaube nicht, das der Rückblick in die eigene Vergangenheit und in die der Vorfahren sentimental ist. Altersbedingt vielleicht. Man denkt häufiger mal zurück. Das war einem früher doch mehr oder weniger egal. Da hatte man ganz andere Dinge zu bewältigen. In meinem Büro liegen divese Unterlagen aus der Zeit meiner Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. Bei mir gibt es viele Fragen dazu. Kann sie keinem mehr stellen. Schade. Habe den Zeitpunkt verpasst. Das bedaure ich heute sehr.
Habe schon den Rücksprachezwirn angezogen. Gleich gehts zum Kreisparteitag. Mal sehen ob ich genug Stimmen für eine Kandidatur zum Kreistag bekomme und auf welchem Listenplatz ich landen werde. Schaue der Wahl ganz entspannt entgegen. Ich habe ein Alter erreicht, in dem man nicht immer gewinnen muss. Älter werden hat auch so seine guten Seiten. Und anschließend geht es zu Rigoletto. Die singen auch, wenn ich nicht gewinne.
Viele Grüße
Walter
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Smitty_MYK:...
Die WESTERWALD-Tour wird demnächst im Forumsbereich Touren & Treffen "ausgeschrieben". Dann könnt Ihr Euch dort anmelden. Große Freude!
Start und Ziel: Café "Zum Vischeltal" in BERG.
...
Es ist soweit, das Themenforum WESTERWALD-Tour ist jetzt in Touren & Treffen eröffnet, nämlich hier! Anmeldungen und Beiträge zu dieser Ausfahrt bitte nur dort! Wir im WESTEN freuen uns schon auf Euch NordlichtVILLEr!
Mit einladendem Gruß aus der schönen VORDEREIFEL...
Smitty
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SUUM CUIQUE
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So jetzt aber das Wichtigste des Tages!
Moin Horst
Alles Gute zum Geburtstag! Habe ich was verpasst? Ist der Kuchen schon alle, liegst Du unter Palmen?
Ich hoffe die Gashand juckt und der Tank ist voll.
Schönen Abend noch und wir sehen uns spätestens in Brhv.
Gruß
Thomas
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Communitas vivet con facendo - ubique
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Hallo Leute,
so, Grossliebtöchterlein ist wieder auf dem Weg nach Herschbach.
War eine schöne Überraschung zu meinem Geburtstag.
Sind gestern im Kino gewesen. Den Schlussmacher geschaut.
Witziger Film. Haben jedenfalls herzlich gelacht.
Anschliessend im Lankenauer Höft gegessen.
Aal -Grün mit Bohnensalat und Petersilienkartoffeln.
Davor eine leckere Krabbensuppe.
Und dann gemütlich den Abend am Kamin ausklingen lassen.
So nun erstmal schauen das die Bikes in Gang kommen.
Der Warm-up ist in greifbarer Nähe.
Ville Grüsse
Volker und Anke
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Moin moin,
+ 3,2 Grad und trockene Straßen. Eigentlich müsste ich Bertl bewegen, aber ich habe noch einiges zu tun. Wenn das Wetter so bleibt, dann werde ich morgen zweirädrig zur Arbeit fahren.
Bin gestern mit einem sehr guten Ergebnis zum Kreistagskandidaten nominiert worden. Hatte ich gar nicht so deutlich erwartet. Susanne und ich haben es gerade noch zu Rigoletto geschafft. Eine sehr ungewöhnliche und auch gewöhnungsbedürftige Inszenierung. Rigoletto wurde ins Las Vegas der 60er Jahre verlegt. Die deutsche Sopranistin Diana Damrau, ein recht kräftig gebautes Mädchen, in der Rolle der zarten und schönen Tochter des Rigoletto, ebenso gewöhnungsbedürftig. Aber die Musik und phantastische Stimmen haben sehr schnell alle Widrigkeiten vergessen lassen. Zum Schluß pure Begeisterung. Ein Gläschen vom guten Roten hat den schönen Abend und auch den erfolgreichen Tag abgerundet.
Keine zwei Wochen mehr bis zum WarmUp. Die Regentänze zeigen erste Wirkung. Möge es so bleiben oder noch besser werden.
Wünsche euch allen noch ein schönes Restwochenende.
Viele Grüße
Walter
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BOMBENNACHT DRESDEN 14.Februar 1945 --- und was kam dann?
Hallo Klaus und Walter und wen es sonst noch interessiert,
noch ne Durchsage zu dem "Danach" der >Bombennacht Dresden `45<.
Nein, ich bin wohl kein Ossi. Dazu fehlte die Zeit. Ich denke, es fehlt ausreichende Lebenszeit im östlichen Teil Deutschlands, um mich als Ossi zu bezeichnen oder bezeichnen zu lassen. "Niiiibagemacht" sind meine Eltern mit mir im April `50. Und zwar getrennt. Meine Mutter auf dem Luftwege Berlin>Hannover. Mich hat meine Berliner Tante Erika mit ihrem damaligen Freund Berni, der fuhr so ein "BOLLE"-Milchtanklastzug auf dem Transitwege jeden Tag von Hannover nach Berlin und zurück, in einem solchen mitgenommen und als ihren Sohn ausgegeben. Mein Vater ist bei Nacht und Nebel zu Fuß im Harz über die grüne Grenze getürmt. Meine Tante hat mich in Hannover in der Bahnhofsmission abgegeben, wo meine Mutter mich nach dem Flug von Berlin noch am selben Tage abholte. Ziel war für uns Drei Hildesheim, wo ein Kriegskamerad meines Vaters lebte und wir erst mal unterkamen, bevor Vater 3 Monate später eine Anstellung als Volksschullehrer in Katlenburg bei Northeim bekam. Weil er Lehrer war, reifte in ihm nachhaltig der Entschluß, Dresden den Rücken zu kehren und in den Westen zu fliehen. Weil er als ehemaliger Luftwaffenoffizier bei den Kommunisten keine Anstellung als Lehrer bekam und er in der bereits gegründeten DDR als Kriegsverbrecher galt und Kriegsverbrecher auch bei den ostdeutschen Kommunisten bestraft werden mußten, bot man ihm großzügigerweise nur eine Stelle als ungelernter Fabrikarbeiter an. Stolz und Ehrgefühl ließ solch eine Berufsunwürdigkeit in ihm aber nicht zu. Also abhauen.
Habe noch einige Erinnerungen an meine Kindheit. Die lebhafteste sind die an meine Tante in Radebeul, die mit mir immer ausgedehnte Raddampferfahrten auf der Elbe in die sächsische Schweiz machte.
Oder meine Besuche bei Tante Hanna in Seifen, der berühmten Holzspielzeugstadt. Zwei sehr unangenehme Erinnerungen aus meiner Kindheit drüben, stammt zum einen aus der Zeit während eines Besuchs in Seifen. Es war mitten im Sommer und heiß. Und wir Kinder wollten den Berg runter um die Kurve mit dem Fahrrad zum Eis essen. Wir waren nur mit kurzer Hose bekleidet, sonst nix. Ich war mal wieder zu übermütig und legte mich in der Kurve auf Koks-Ascheschotter auf die Schnauze. Das heißt, die Schnauze war es nicht, sondern ich rutschte meterweit auf meiner zarten Jungenbrust über den Schotter und schrappte mir recht großzügig die Haut von der Brust. Die Leute kamen auf die Straße gerannt, weil sie dachten, da wird grad ein Schwein abgestochen, so soll ich geschrien haben. Zum Glück war 500 m weiter ein Krankenhaus und alles ging ganz schnell. Die Kurve hab ich vor drei Jahren begutachtet. Ist jetzt asphaltiert. Hatte aber keinen Bock drauf, die Kurventauglichkeit mit dem Moped noch mal zu testen. Mit zunehmendem Alter wird man feige. Zum anderen in Dresden in meiner elterlichen Wohngegend hat mich die Polizei mal nachmittags und die ganze Nacht bis zum nächsten Vormittag gesucht, weil ich auf einem Bunkergelände in einem alten gesprengten Bunker dennoch so neugierig war, das ich an einer offenen Stelle im Gehäuse ein Stockwerk tief auf einen Erdhügel gefallen war. Ergebnis: zwei gebrochene Handgelenke und ein gebrochenes Bein und ein "Psychoschaden (nu wißt Ihr Bescheid)" --- Das war das einzige mal in meinem Leben, das ich in der Zeitung stand, mit Bild vom Krankenbett im Krankenhaus. Ich denke, ich müßte mal wieder was Spektakuläres machen, wovon die halbe Welt spricht. Wird langsam mal Zeit, denn das Leben wird zunehmend langweilig.
Was den sächsischen Dialekt betrifft, so hab ich davon leider oder soll man sagen, zum Glück? --- nichts mitbekommen. Da bin ick schon eher am berlinern, wa!? Meine Mutter ist Berlinerin. Und wenn ich nach Berlin kam, meine Verwandschaft zu besuchen, fing ich sogleich an zu berlinern. Von meinem Vater habe ich aus zwei Gründen das Sächsische nicht lernen können, weil er als Lehrer sowieso zur hochdeutschen Aussprache gezwungen war. Andererseits er erst im Sommer `48 aus russischer Gefangenschaft aus Sibirien nach Hause kam. Ruhr und Tbc bedingt kam er sofort in eine Lungenheilanstalt und wurde erst gegen Weihnachten nach Hause entlassen. Um diesen Zeitpunkt hat er mich auch zum ersten mal gesehen. Das er einen Sohn hatte, wußte er aber schon. Vier Wochen nach der Bombennacht in Dresden hatte mein Vater Sonder-Fronturlaub von Südfrankreich nach Hause. Sein Elternhaus, eine 8-Mietparteien-Villa, war als einziges Objekt in der Straße der Bombennacht zum Opfer gefallen und man gab ihm die Gelegenheit, nach dem Rechten zu schauen. Erst bei seiner Ankunft erhielt er die erschütternde Auskunft, das seine Eltern, die zu spät das Haus verlassen hatten, unter den Trümmern zu Tode gekommen waren. In den 14 Tagen war auch Nothochzeit und ich bin das lebende Beweismittel einer erfolgreichen Hochzeitsnacht, denn ich bin im November `45 geboren. Ein unglücklicher Zeitpunkt, auf die Welt zu kommen und jahrelang habe ich dies meinem Vater zum Vorwurf gemacht, so ungeschickt gewesen zu sein. Besonders, wo ich später immer auf meine Schulkamerden, die so eine tolle athletische Brust hatten, neidisch war, weil ich wegen Milchknappheit im Säuglingsalter Rachitis hatte und bis heute keine athletische Brust vorweisen kann, was mich ab und an immer noch ärgert.
Nach der Hochzeitsnacht ging mein Vater wieder nach Südfrankreich (Avignon) zurück. April, Mai langsamer Rückzug, nach Freiburg (Breisgau) und weiter nach Ulm. Ein Tag bevor die Amis kamen, hatte er seine Kompanie nach Hause geschickt, wohl wissend, das dies ein Kriegsverbrechen war und mit dem sofortigen Tod bestraft wurde, denn die Kapitulation hatte ja noch nicht stattgefunden. Am nächsten Tag ließ er sich von den Amis gefangen nehmen. Nachdem er sich dem Angebot der Amis, nach Amerika zu kommen, verweigert hatte, wurde er an die Russen verschachert und nach Sibirien verfrachtet. Die Amis waren deswegen so besonders an ihm interessiert, weil er damals Leiter der Abteilung der noch jungen, neuartigen topographischen Photographie in der fliegenden Fernaufklärung in Berlin war. Häufig war er selbst im Flugzeug bis weit hinter dem Ural unterwegs. Zudem war er Geheimnisträger. Hätte er sein Argument den Amis gegenüber nicht aufrecht erhalten, kein Landesverräter sein zu wollen, währe ich heute wohl amerikanischer Staatsbürger und würde mit ner dicken Harley übern Highway tuckern. Ja, manchmal hängen Lebenswegentscheidungen wirklich am seidenen Faden.
Gruß Burkhard
Wenn Du etwas für Dich tun willst,
dann tu was für Andere !!!
Zuletzt bearbeitet: 18.02.13 01:58 von burkhard_CE
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Danke Burkhard,
für die Einsicht in deine früheste Kindheit und ich akzeptiere das du kein Ossi bist,(wer nicht mal sächsisch kann)
"Gaiser Garl gonnte geine Gümmelkörner gaun, und weil Gaiser Garl geine Gümmelgörner gauen gonnte .......... "
Ja das Schicksal, der Zufall und Entscheidungen anderer, lenken unser Leben.
Und was die athletische Brust anbelangt, kannst du immer noch auf die zweite Hälfte auf jenem Schotterweg hinweisen.
So, und nun lass es Wetter werden, Klaus
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Kann mir mal jemand verraten wie ich ein Bild unter meine Beiträge rein bekomme???
Muß ich das Bild irgenwo auf einem Server abspeichern???
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Hallo Ecki,
genau so ist es.
Gruß
Lothar
Gruß
Lothar
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen, denn der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
BMW 1200 GS Rally 42450 Km
Suzuki 650 V-Strom 48173 Km
DMD 2007, 2008, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 ,
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Moin,moin Nordlichtviller,
im Hunsrück ist das schönste Bikerwetter, wenn nur das Salz auf der Strasse nicht wäre.
Ich hoffe doch , dass bis zum MOGO alles weg ist.
Gruß
Lothar
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen, denn der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
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